[Lesemonat] Dezember


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„Die kleinen Wunder von Mayfair“, Robert Dinsdale: Wenn es ein Buch gab, das ich mir dieses Jahr extra für die Weihnachtszeit aufgespart habe, dann war es dieses hier und ich bin mehr als froh, dass ich es auch tatsächlich im Dezember gelesen habe. Erzählt wird eine märchenhafte Geschichte, bei der es auf dem ersten Blick so scheint, als würde es nur um magisches Spielzeug gehen, dabei steckt so viel mehr dahinter, allen voran die Rivalität zweier Brüder, die gerade zum Schluss des Buches zu Tränen rührt. Viel mehr mag ich aber noch gar nicht verraten, eine Rezension wird im Laufe des Monats auf jeden Fall noch folgen!

„Someday“, David Levithan: „Someday“ ist der dritte Teil der Reihe um A, der körperlosen Person, die Tag für Tag in einem fremden Körper aufwacht und das Leben fremder Menschen für einen Tag führt. Während ich den ersten Band unfassbar gerne mochte, konnte mich schon der zweite (der sich vom ersten lediglich dadurch unterschied, dass er aus Sicht der weiblichen Protagonistin erzählt wurde) nicht mehr ganz so überzeugen. Das Finale der Reihe drehte sich für mich ein wenig zu sehr im Kreis, hatte kaum Handlung (und dafür viel zu viele sich wiederholende Mono- und Dialoge) und führte letztendlich auch nur zu einem halbwegs zufriedenstellenden Ende. Wenigstens gut schreiben kann David Levithan –  aber daran bestand sowieso nie ein Zweifel.

„Dumplin‘. Go Big or go Home“, Julie Murphy:  Kurz vor dem Jahreswechsel las ich dann noch diesen Jugendroman, in dem es um die übergewichtige Willowdean geht, die eigentlich nie wirklich ein Problem mit ihrem Gewicht hatte, bis sie mit dem gutaussehenden Bo rumknutschte. Für mich war es absolut erfrischend, mal ein Jugendbuch aus der Perspektive eines Mädchens zu lesen, das nicht der typischen Protagonistin entspricht, wie man sie aus so vielen anderen Jugendbüchern kennt. Ich bin selbst nicht die schlankste Person und so konnte ich mich in vielen Gedankengängen von Will nur allzu gut wiedererkennen. Weiterer Pluspunkt sind definitiv der lockere Ton und die Beziehung von Will und ihrer Mutter gewesen, die aus verschiedensten Gründen ein etwas schwieriges Verhältnis zueinander haben. Absolute Leseempfehlung und der perfekte Ausklang für mein Lesejahr 2018!


Fast nur gute Bücher im Dezember – aber ich habe auch bei weitem nicht so viel gelesen, wie ich eigentlich wollte. Ein kompletter Jahresrückblick wird übrigens noch folgen, der Jahreswechsel war bei mir nur leider sehr turbulent und ich muss erstmal wirklich und wahrhaftig in 2019 ankommen. Ich hoffe, ihr hattet alle einen fabelhaften Start in das neue Jahr – wir lesen uns bald wieder!

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